WENN DER CHEF EINMAL SELBST ANGELN GEHT..........

 

 

Andy war ja schon mehrmals "Angler of the Year" im Thunfischer Club Albarella.   Diese Auszeichnungen sind  begehrt und neben dem Sieg in einem in einem Preisfischen etwas ganz Besonderes für die stolzen Italiener.  Nun wie  gesagt,  diese Auszeichnung konnte er schon mehrmals im Empfang nehmen. Beim Preisfischen fehlte bisher das nötige Glück.   Es kommt    auf viele Umstände an. Wissen über die letzten Fänge,  Taktik,  Ausrüstung und Montagen,   gutes Wetter und eine gute See und auch eine ordentliche Portion Glück. Einmal zu  gewinnen war das große Ziel.

      

Ende September war es dann so weit.  Bei der großen "Gara di Pesca D'Altura" Catch & Release-Wettangeln wurde am 27 September der Traum wahr!

     

Gemeinsam mit Sohn Andy jr. und Hannes Schöngrundner ging es los mit einem Massenstart. Die Koordinaten für das befischende Gebiet zeigt zeigt ein großes Rechteck am GPS.

      

Viele der 72 !! Boote nahmen Kurs auf jene Gegend wo zuletzt Thune gefangen wurden. Sollen wir mitfahren ,sollen wir unsere makierten Punkte Fangpunkte anfahren ,wieviele Boote werden rund um uns sein..?Viele Fragen,wenige Antworten. Andy entschied ganz anders vorzugehen,nicht wie die Bulk sondern er steuerte einen Platz am Rand des Reckeckes an. Wie sind da eher alleine in der Gegend."Sardinen und Makrelen sollten auch da sein und vor allem sind wir nicht von anderen Booten eingesperrt."Diese Strategie sollte sich als goldrichtig herausstellen.

Die Strömung war perfekt ,   die Köder draußen.... Viele Sardinen und Makrelen rundherum. Unaufhörlich  wurde die Futterspur gelegt . Die bunten Plastikflaschen ,die als Schwimmer dienten ,dümpelten  in der Dünung und   "sahen verdächtig nach Biss aus "(allerdings tun sie das immer). Nach einiger Zeit wurden die Makrelen am Echolot immer weniger und plötzlich war der Bildschirm leer.

Da müssen Räuber da sein!! Es tauchte auch eine Spur am Echolot auf. Wie immer in solchen Momenten konnten die drei Angler ihren Herzschlag hören. Der Puls stieg,

und urplötzlich liefen  zwei Rollen los,   kurz darauf auch noch die dritte Angel. Wahnsinn pur!!   Das Gekreische der Rollen lies den Adrenalinspiegel  hochschnellen.  Der kurzen Hektik an Bord  folgte zum Glück ein cooler Skipper mit der richtigen Entscheidung für die richtige Rute. Die 2 anderen Ruten produzierten Abrisse bzw. löste sich der Fisch .

 

Nach den tollen Drill, konnte das bereits herangefahrene Juryboot (insgesamt 7 Boote)   den Fisch begutachten und die Ausrüstung kontrollieren .

Es durften nur besondere Haken und Schnüre verwendet werden. Diese waren schnellverrottend ,   so das die Fische einen Abriss gut überstehen können. Außerdem

bekam jeder gefangener Fisch einen GPS-Sender unter die Haut , dieser dürfte Teil des Schutz und Forschungsprogrammes im Mittelmeer sein.

Andy dazu: " Das ist sehr zu begrüßen . Mehr über über diese faszinierenden Fische zu erfahren und gleichzeitig die Bestände zu schützen (Schwarzfischer und Ausbeuter der Meere  haben so zukünftig keine Chance mehr) sind eine ideale Kombination."

Auch andere Boote fingen Fische ,  nach der Auswertung des Punktesystem wurde die Crew und Andy nach 8 Stunden  als klarer Sieger bestätigt .

Großer Tohuwabohu im Hafen bei der Siegerehrung . Ein wunderbarer Tag ,  ein Traum,   ein fetter Siegerscheck,  eine tolle Siegerparty...........was will man mehr? Besonders stolz war Andy auf seine  Crewmitglieder ,  Hannes und vor allem auf Andy jr. und er bedankte sich sehr für die tolle Unterstützung  bei beiden Co-Siegern .Andy : " Natürlich freue ich mich riesig über den Sieg , aber noch mehr ,dass ich zwei, drei tolle und wichtige Erfahrungen sammeln konnte. Diese werden -da bin ich mir sicher -  zu noch erfolgreicheren Ausfahrten mit meinen Gästen beitragen. Auch auf :

http://www.blinker.de/aktuell/detail.php?class=106&objectID=6830     

gibt es einen Bericht dazu.

          

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