REKORD oder STERNSTUNDENZEIT - Karpfen, Welse und Rutenbruch!
Walter Aspan und Christian Gaal kommen schon ewig zu uns. Viele schöne Stunden haben wir schon gemeinsam beim Welsangeln verbracht. Die beiden sind stets wissbegierig und wollen sich immer so schnell wie möglich auf die aktuellen Verhältnisse am Fluss einstellen.Unsere Tipps, verwenden sie jedes mal perfekt für Ihre Fänge. So auch diesmal, das vorweg. Eigentlich wollten Sie, motiviert durch die laufenden phantastischen Karpfenfänge in unseren Camps, diesmal den großen Flusskarpfen nachstellen. Aber es kam anders ........!
Den Spot hatten wir bald gemeinsam gefunden und die beiden fischten an den ersten Tagen auf Karpfen, wobei die ein oder andere Rute auch auf Welse ausgelegt waren. Einige gute Karpfen und ein paar Welse waren schnell gefangen. Vom Oberlauf kam viel Wasser runter, sodass bald an das Karpfenangeln nicht mehr zu denken war. Nach einem kurzen Wechsel in den kleinen Po, der durchaus auch produktiv war, meinte Andy:" Zurück mit euch an die Stelle im Hauptfluss, es ist Sternstundenzeit. Nehmt von mir mehrere Welsangeln mit und wartet mit dem Karpfenfischen bis das Wasser sauberer und ruhiger wird". Die Köderwahl und die Methode waren rasch besprochen und so lagen die Welsköder bald im Wasser. Christian und Walter haben gleich perfekt geangelt, denn schon nach kurzer Zeit waren die ersten Welse gefangen. Es ging Schlag auf Schlag, ein Fisch nach dem anderen biss. Gegen 20.00 Uhr war die Hektik sehr groß und da knallte Christian den nächsten Run voll in den Freilauf, der Fisch hing trotzdem perfekt durch den brachialen Anbiss. Was dann folgte, stellt man sich in den kühnsten Träumen nicht vor. Ein unglaublicher Drill entwickelte sich. Anfangs "ja, ganz gut, stetiger fester Zug!", je näher der Fisch kam umso heftiger wurden die Fluchten und Schläge, Schnurgewinnung war kaum möglich. Nach schier endloser Zeit dann war der Fisch am Boot, gab aber immer noch nicht auf. Mit schwindenden Kräften und letzter Kraft nochmals Vollgas in die Rute. Rund einen 3/4 Stunde später schien er zu kommen, war schon am Boot, da sorgte ein böses krachen für eine Schocksekunde! Die Rute war gebrochen. Sofort und beherzt griff Walter blitzschnell ins Wasser und packte den Wels im Maul. Trotz kräftiger Gegenwehr des Fisches gelang es den beiden das Urvieh zu landen. Ein gigantischer Fisch lag da im Boot.
Nach dem Anruf ihm Camp war Andy in Rekordzeit (trotz Hochwasser und Treibholz) flussauf bei den Fängern (die während des Wartens noch einen weiteren sehr guten Fisch fingen) und konnte gleich persönlich gratulieren. Sprachlos, na ja nicht ganz, denn das obligate "Bist du deppert!", war das erste war über Andys Lippen kam.Andys Massband zeigte 2,53m! Rekord! Rekord! Rekord! Ein Abwaage ohne Gefahr für den Fisch war nicht möglich, denn dazu hätte man noch 3 Helfer benötigt. Das wollte man dem Fisch nicht antun und so wurde er nach kurzer Fotosession wieder in sein Element zurückgesetzt. Andy: "Ich habe gemeinsam mit Mario in den letzten 15 Jahren tausende und abertausende Fische gefangen, gesehen, gemessen und gewogen. Darunter viele 2m 20+m, 2,30+m, 2,40+.m Einige davon wirklich starke Fische, der jedoch ist der wohl am mächtigsten abgewachsene Fisch, den ich je gesehen habe. Ich weis es ist so eine Sache mit der Schätzerei. Bis auf 1-2kg liege ich aber immer richtig. Vorsichtig gebe ich dem Fisch 120kg! Für mich steht fest, dass es mindestens 120kg sind! Da kannst hinfahren wo du willst, vielleicht längere Fische fangen, solche Gewichte aber gibt es nur bei uns und das ist nicht das Ende der Fahnenstange!! Mit jedem Biss kann es ein noch besserer Siluro sein! Nicht nur, dass man enorm viel bei uns fängt, so lauert an jeder Kante ein Urvieh! Das ist die Krönung dieser phantastischen Saison!"
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Es freut uns dass, Walter und Christian unsere Arbeit honorieren und Mario und mir, sowie dem ganzen Team des Camps, ein großes Dankeschön aussprachen, wir geben das gerne zurück. Ihr seid nicht nur supernette Gäste, ihr seid auch ein Superteam und ihr seid Topangler, die das erworbene Wissen stets in Fänge umwandeln und das nicht zu knapp!
Die beiden haben insgesamt 18 Waller gefangen:
2,53m/1,91m/1,77m/1,66m/1,55m/1,40m und elf kleinere zwischen 90 und 125cm
Trotz für Karpfen weniger guten Bedingungen am Hauptstrom durch Hochwasser ,konnten
Sie 8 Karpfen zwischen 83 und 89 cm überlisten!